„Connect to the source of inspiration and common will. Go to the place of silence and allow the inner knowing to emerge.”

[Otto Scharmer]

 

Was ist Social Presencing Theater?

 

Organisationen bestehen – wie alle sozialen Systeme – aus einem Konglomerat an komplexen zwischenmenschlichen, häufig unsichtbaren, aber deutlich wahrnehmbaren Interaktionen, darunter: Beziehungen, Gespräche, Dynamiken, Emotionen, Gefühle, Handlungen, Erwartungen, Absichten, Bewusstsein, Bedürfnisse und vieles mehr.

Um ein soziales System mit all seinen tieferen Interaktionen zu verstehen bzw. zu analysieren, sind Methoden notwendig, die weit über das übliche lineare messen von Daten und Fakten hinausgehen. Es bedarf Ansätze, die es ermöglichen, auf Informationen aus dem so genannten „sozialen Feld“ zuzugreifen, die mit herkömmlichen Messverfahren nicht wahrgenommen werden können. Das „soziale Feld“ beschreibt hier einen Raum, in dem eben diese nicht linearen/messbaren Variablen enthalten sind, und der häufig nur mit Hilfe der Intuition oder des „Nachspürens“ erfahrbar ist.

Presencing

Die Theorie U nach Otto Scharmer skizziert im Kern einen Entwicklungsprozess in fünf Prozesschritten oder Bewegungen. Insbesondere das „Presencing“ – das gewahr werden der entstehenden Zukunft – spielt eine zentrale Rolle. Eine der Methoden, die in der Co-Sense-Phase des U-Prozesses verwendet wird, ist die Methode des Social Presencing Theater (SPT).

Abb.: U-Prozess nach Otto Scharmer (Quelle: https://www.presencing.org/aboutus/theory-u)

 

Social Presencing Theater

Auf der Basis der Künste sowie der kontemplativen/meditativen Traditionen bringt das SPT ein klareres Gefühl für die Beziehungen, versteckten Dynamiken und neuen Möglichkeiten an die Oberfläche, die einem Team, einer Organisation oder einem größeren System innewohnen (können). Es ermöglicht Mitgestaltern in einem bestimmten System, Einblicke in die aktuelle Situation zu gewinnen und Veränderungspotenziale zu erkennen. SPT bildet die Grundlage für kreatives gemeinsames Handeln.

„Theater“ bezeichnet hier eine leere Bühne oder eine leere Leinwand, auf der die verschiedenen Aspekte und Rollen des Systems in Form von Körperhaltungen oder Bewegungen sichtbar gemacht werden können. Dem Grunde nach geht es um die Kunst, einen echten Zugang zum „sozialen Feld“ herzustellen, um die oft unsichtbaren Ansatzpunkte für tiefgreifende Veränderungen sichtbar oder erfahrbar zu machen.

Wer mehr über die Theorie U oder Social Presencing Theater erfahren möchte, dem sei die Website des Presencing Institute mit zahlreichen Beiträgen und Videos empfohlen.

 

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Dr. Katja Bartlakowski

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