„Stress lässt sich nicht immer vermeiden. Wichtig ist es deshalb zu wissen, wie Stress überhaupt entsteht und wie man mit ihm umgehen kann.“

Wusstest du, dass wir den meisten Stress im beruflichen Kontext erleben? Nach aktuellen Stressstudien klagen rund 39% über schlechte Stimmung im Team, 20% über Probleme mit dem Chef, etwa 40% über mangelnde Anerkennung ihrer Leistung, knapp 40% über fehlende Verständigung. Viele Menschen sind mit ihrer persönlichen Situation unzufrieden und wollen etwas ändern.

Stress entsteht, wenn unsere Erwartungen nicht mit dem, was wir erleben, übereinstimmen. Stress ist nichts, was von außen kommt, sondern spiegelt unser inneres Erleben. Stress ist eine Reaktion auf einen äußeren Reiz, ein Ereignis oder ein Verhalten, das von uns ganz subjektiv als bedrohlich wahrgenommen wird. Für unseren Stress können wir also niemandem die Schuld geben, er entsteht durch die Art, wie wir die Situation wahrnehmen und interpretieren.

 

Verändern wir unsere Wahrnehmung, verändern wir unser Stresserleben.

 

Unser Stresserleben ist häufig verbunden mit bestimmten Menschen, Geschehnissen und Erlebnissen. Unser Fokus ist dann zumeist auf die Außenwelt gerichtet. Wollen wir jedoch unser inneres Stresserleben verändern, brauchen wir nichts weiter zu tun, als der Außenwelt unsere Aufmerksamkeit zu entziehen und unseren Fokus bewusst nach innen, zu uns selbst zu lenken.

Die Achtsamkeitsmeditation ist hierbei eine Hilfe, uns selbst zu betrachten, uns auf die eigene Mitte und damit auf den gegenwärtigen Moment auszurichten. Unser Atem kann uns hierbei als Anker dienen. Nimm dir 2 Minuten und probiere es aus!

 

Setze dich in Ruhe hin, schließe die Augen. Entspanne deine Stirn, deinen Kiefer, deine Schultern. Atme tief ein und langsam aus. Versuche nun deine Atmung wahrzunehmen. Konzentriere dich voll und ganz auf sie. Spüre, wie deine Atmung die Bauchdecke beim Einatmen hebt und beim Ausatmen wieder senkt. Lasse deine Aufmerksamkeit dort ruhen. Einatmen – Ausatmen, Heben – Senken. Nach etwa zehn Atemzügen öffne gerne wieder deine Augen.

 

Fokussieren wir uns auf unseren Atem, werden wir mit ein wenig Übung merken, wie ein belastender Gedanke seine Energie verliert. Und wir werden spüren, dass unsere negativen Gefühle an Intensität verlieren. Dadurch lernen wir, das anzunehmen, was gerade ist: Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen. Unser Stresswahrnehmung verändert sich. Entspannung kann sich einstellen. Und wir sind nicht mehr Opfer unserer Außenorientierung.

Erst, wenn wir wahrnehmen, mit welchen Gefühlen und Gedanken wir auf äußere Reize reagieren, unsere altbekannten Stressmuster erkennen, den Mut aufbringen, innezuhalten und uns kontemplativ fragen: „Wie möchte ich wirklich auf diesen Reiz reagieren?“, erst dann erleben wir eine echte Wahlfreiheit in unserem Leben.

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Dr. Katja Bartlakowski

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