„Die Hälfte aller psychischen Erkrankungen beginnt bekanntlich im Alter von 14 Jahren – und wenn junge Menschen mehr Zeit online verbringen, werden die Belastungen für das psychische Wohlbefinden nur noch zunehmen“

[Theresa May, engl. Premierministerin]

 

 

Warum lehren Schulen in England Achtsamkeit?

 

Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Depressionen: Immer mehr Schüler leiden an psychischen Erkrankungen bis hin zum Burnout, so das Ergebnis einer recht aktuellen Studie der Kaufmännischen Krankenkasse KHH aus dem Jahre 2018. Hochgerechnet handelt es sich allein in Deutschland um über vier Mio. Heranwachsende zwischen dem sechsten und dem 18. Lebensjahr, die sich zunehmend überfordert fühlen und mit ihrem Leben nicht mehr klarkommen.

„Ein zentraler Grund: Stress. Hoher Leistungsdruck durch Schule, Eltern und eine dauerbeschleunigte Gesellschaft, digitale Reizüberflutung, Mobbing in sozialen Netzwerken, Versagensängste.“

Auch in England steigt die Anzahl der psychischen Erkrankungen unter Kindern und Jugendlichen. Darauf reagiert nun die Britische Regierung und fördert eine der weltweit größten Studien zur Verbesserung der psychischen Gesundheit junger Menschen.

 

Achtsamkeit wird Pflichtfach in der Schule

 

Über 370 englische Schulen bereiten sich darauf vor, den traditionellen Lehrplan um ein neues Fach zu erweitern: Achtsamkeitstraining. Begleitet von Experten werden Schulkinder von Beginn der Grundschule an schrittweise an Entspannungstechniken, Meditationspraktiken sowie an Wahrnehmungsübungen herangeführt, die ihnen helfen sollen, ihr Stressempfinden sowie ihre Emotionen zu regulieren. Sie lernen so den Umgang mit herausfordernden Situationen und erhalten spielerische Erklärungen, wie das Gehirn funktioniert. Ziel ist es, Wohlbefinden und Selbstvertrauen zu stärken.

Im Kern möchte man im Rahmen der Forschungsstudie herausfinden, welche Achtsamkeitsansätze für junge Menschen in einer Welt des schnellen Wandels und des wachsenden Stresserlebens am besten funktionieren.

Wer mehr über die Achtsamkeitsprojekt in England erfahren möchte, dem sei die Website der englischen Regierung mit weiteren Beiträgen empfohlen.

 

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Dr. Katja Bartlakowski

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